Ausgezeichnete Pflege, Re-Zertifizierung des St. Elisabeth-Krankenhaus Volkmarsen
Das St. Elisabeth-Krankenhaus Volkmarsen feierte Re-Zertifizierung
Die Patienten des St. Elisabeth-Krankenhauses Volkmarsen können sich auf einen gesicherten Standard verlassen: Zum dritten Mal unterzog sich die Einrichtung einer Zertifizierung. Das KTQ-Zertifikat (Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen) bescheinigt dem Krankenhaus einen hohen Standard bei Patientenorientierung, Sicherheit, Mitarbeiterorientierung, Informationswesen, im Qualitätsmanagement und bei der Krankenhausführung.
„Darüber hinaus sind wir durch proCum Cert auch in den Bereichen zertifiziert, die kirchliche Krankenhäuser im besonderen Maß prägen“, sagt Geschäftsführer Michael Schmidt. Diese Art der Zertifizierung ist nach Ansicht des 34-Jährigen ein Alleinstellungsmerkmal, das das St. Elisabeth-Krankenhaus Volkmarsen und das unter gleicher Trägerschaft befindliche Marienkrankenhaus Kassel in Nordhessen haben.
Bewertet werden bei der Zertifizierung, die speziell auf konfessionell ausgerichtete Krankenhäuser zugeschnitten ist, beispielsweise die Trägerverantwortung. „Es geht zum einen darum, dass Mitarbeitern eine Möglichkeit der beruflichen Weiterentwicklung gegeben wird. Jedoch ist eine Chance auf persönliche Weiterentwicklung nicht weniger wichtig“, sagt Schmidt. Bewertet werde auch, ob es ein Leitbild der Einrichtung gibt und wie dieses aussieht. „Im St. Elisabeth-Krankenhaus legen wir beispielsweise großen Wert auf “kurze und persönliche Kommunikationswege, erklärt Michael Schmidt. Es existiert eine Dienstgemeinschaft, deren Arbeit auf gegenseitige Achtung, Toleranz und Wertschätzung basiert.
Ein weiterer Bereich der proCum Cert –Zertifizierung, die wie auch die Zertifizierung nach KTQ jeweils drei Jahre gilt, ist die Spiritualität. Konkret heißt das: Welchen Stellenwert haben Angehörige? Wie geht das Personal mit Sterbenden um? Oder Wie gut ist ein Seelsorger zu erreichen? „Beispielhaft zu nennen ist die permanente Anwesenheit unserer Ordensschwestern sowie die gute Zusammenarbeit mit den umliegenden Kirchengemeinden, die auch in das Ethikkomitee eingebunden sind, auch hier wird deutlich dass im Volkmarser Krankenhaus „kurze Wege“ ganz praktisch gelebt werden“ bestätigt die Qualitätsmanagementbeauftragte Christel Keim
Als Drittes wird die Verantwortung gegenüber der Gesellschaft bewertet, beispielsweise ob die Einrichtung ausbildet oder wie mit Kooperationspartnern umgegangen wird. In Zusammenarbeit mit anderen Krankenhäusern hält das Christliche Bildungsinstitut 45 Ausbildungsplätze für Gesundheits- und Krankenpfleger vor. Neuerdings besteht im Marienkrankenhaus auch die Möglichkeit sich als Kaufmann/-frau für Bürokommunikation auszubilden. Weiterhin stehen Praktikumsplätze für Pflegeberufe zur Verfügung, die zur Orientierung der Berufswahl uvm. gerne genutzt werden. „Die Zertifizierung ist für uns Selbstkontrolle“, sagt Schmidt. Und auch wenn die Vorbereitungen für die einwöchige Überprüfung und Begleitung durch Visitoren immer sehr aufwändig seien, stelle er fest, dass die rund 450 Mitarbeiter in beiden Häusern sehr stolz sind, dass ihre Arbeit von unabhängiger externer Stelle so positiv bewertet werde.
v. l. Mathias Bojahr (Geschäftsführer proCumCert), Michael Schmidt (Geschäftsführer Marienkrankenhaus Kassel gGmbH und St. Elisabeth-Krankenhaus Volkmarsen gGmbH), Christel Keim (QM-Beauftragte und Assistentin der Krankenhausleitung), Thomas Fricke (QM-Beauftragter und Assistent der Pflegedirektion)
