Eltern-Kind-Treffen 2011
(Foto: Sandra Wamers, Neue Westfälische)
Während sich hessenweit die Geburtszahlen in den letzten Jahren auf niedrigem Niveau stabilisiert haben, konnte die Zahl der Geburten in Volkmarsen in den vergangenen Monaten gesteigert werden: Seit Jahresbeginn haben bereits 270 Kinder im St. Elisabeth-Krankenhaus das Licht der Welt erblickt. „Wir rechnen damit, dass wir im Jahr 2011 erstmalig die Marke von 300 Geburten überschreiten werden“, freut sich Geschäftsführer Michael Schmidt über den Zuspruch junger Frauen für das Volkmarser Krankenhaus. Für die werdenden Eltern ist neben der guten Betreuung durch das siebenköpfige Team der Hebammen mit einem umfangreichen Kurs- und Betreuungsangebot vor, während und nach der Geburt vor allem die persönliche, familiäre Atmosphäre in Volkmarsen wichtig. Wichtig ist den Frauen aber auch die fachliche Kompetenz der beiden Gynäkologen Dr. Ralf Kubenke und Leonard Kalhoff, die ärztlicherseits die Entbindung betreuen.
Ein weiterer Grund für die Steigerung ist aber auch die Schließung der Abteilung für Geburtshilfe am Krankenhaus Bad Arolsen Ende vergangenen Jahres. Nach Warburg kommen inzwischen die meisten Mütter, die sich in den ersten 10 Monaten des Jahres für eine Entbindung im Volkmarser St. Elisabeth-Krankenhaus entschieden haben, aus der Residenzstadt. Gegenüber dem Vorjahr sind das 43% mehr. Es kommen aber auch Mütter aus Wolfhagen, aus Korbach, aus Bad Wildungen, Bad Driburg, Beverungen, oder Lohfelden zur Geburt ihres Kindes in die Kugelsburgstadt.
Während sich als Jungennamen Leon, Ben und Paul als die klaren Favoriten herauskristallisieren, tragen die Standesbeamten im Volkmarser Rathaus für kleine Mädchen häufig die Namen Hanna oder Emely in verschiedenen Schreibvarianten in die Stammbücher der jungen Familien ein.
Sie alle – Mütter und Väter aus der ganzen Region mit ihren im vergangenen Jahr in Volkmarsen geborenen Babys - kommen traditionell jedes Jahr Ende November in der Volkmarser Nordhessenhalle zusammen. Hier gab es am Mittwoch eine große Feier mit Kaffee und Kuchen, bei der vor allem das Wiedersehen mit der Zimmernachbarin, den Frauen und Paaren aus den Geburtsvorbereitungskursen, den Hebammen, Gynäkologen und Krankenschwestern des St. Elisabeth Krankenhauses in Vordergrund stand - ein persönlicher Erfahrungsaustausch über die ersten gemeinsamen Monate der jungen Familien inklusive.
